Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (Teil 1 - 6)

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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (Teil 1 - 6)

Beitrag  P. Da Novy am Mo Nov 28, 2011 5:57 pm

Die Idee zu dieser äußerst beliebten Slotcar-Rennserie entstand nur wenige Tage vor dem Startschuß zum ersten Rennen. Es waren die regelmäßigen Rennwochenenden im Spätherbst 2009 auf der damals gerade eröffneten Monte Glano Rennstrecke, die das Slotcarfieber neu entfachten und damit den Impuls für die Rennserie gaben.




Eine “Jux-Idee“: Parallel zur Vier-Schanzen-Tournee, die jährlich zur Jahreswende die Fans des Skisprungsportes begeistert, eine Slotcar-Rennserie zu organisieren die die Motorsportbegeisterten die besinnlichen Wochen versüßt. Das klang zwar gut – die Zeit die für die notwendigen Vorbereitungen zur Verfügung stand, war allerdings knapp... Man hielt jedoch an dem Gedanken fest. Nach einem Treffen des Autors mit Gerhard Kurz, die beiden Slotcar-Enthusiasten organisierten vor mehr als zehn Jahren bereits den sagenumwobenen „Nordalpen-Slotracing-Cup“, kurz „NASCup“, stand das Konzept.Nach dem Vorbild des „NASCup´s“, in welchem überwiegend von den jeweiligen Gastgebern gestellte Fahrzeuge und gestellte Handregler zum Einsatz kamen, sollte auch die Vier-Chancen-Tournee abgehalten werden. Dieser Modus ermöglicht es jedermann der Interesse verspürt wieder einmal „Autorennbahn“ zu spielen, sich für ein paar Stunden wie ein echter Rennfahrer zu fühlen. es sind für die Teilnehmer keine zeitraubenden Vorbereitungen notwendig. Sofortige Unterstützung fand die Idee von Günter Mayr dem führenden Kopf der Insula-Renngemeinschaft. Nach einigen wenigen Telefonaten waren bereits die notwendigen Rennbahninhaber gefunden, die ebenso erfreut über die Idee, auch gerne bereit waren als Gastgeber für die Vier Rennen zu fungieren. Jetzt war klar: „Wir machen´s!“ cheers



Die Initiatoren der 1. Internationalen Vier-Chancen-Tournee, v.l.n.r. Günter Mayr, Peter Novak und Gerhard Kurz.


In den Tagen nach diesem Treffen liefen die Telefone heiß, ein Plakat wurde entworfen, Einladungen gestaltet, E-mails versandt. Kontakte zu Teilnehmern der „NASCup“-Rennserie aufgefrischt neue Kontakte zu bestehenden Rennserien geknüpft, ja sogar die notwendigen Materialien für Urkunden und Gewinntrophäen wurden besorgt bzw. bestellt. Thomas Düringer aber auch Robert Otto waren bei den organisatorischen Aufgaben die es zu lösen galt von der ersten Stunde an unverzichtbare Unterstützer im Hintergrund.


Der Profi, Gerhard Mayr und zwei Rookies, Norbert und Thomas Düringer.

Am 27. Dezember 2009 war es dann soweit. Im Rennbericht stand damals:
„Sonntag nach Weihnachten, das Eröffnungsrennen. Unglaubliche zwanzig Slotcar-Piloten treffen nach und nach im Keller von Gerhard Kurz ein. Gesichter die vor mittlerweile mehr als zehn Jahren die Rennen des Nordalpen Slotracing-Cups prägten wie Franz Berger, Christian Lohinger, Sigi Sporbert und Otti Behr, ebenso wie die Fahrer die zurzeit die heimische Schlitzpisten beherrschen, allen voran die Slot-Brüder Günter und Gerhard Mayr sowie Kurt Mittermeier. Zu den etablierten Fahrern gesellten sich erfreulicherweise auch ein paar ambitionierte Slotcar-Rookies.“


Die Autos des ersten Rennabends.


Tatsächlich war der Austragungsort des ersten Laufes der Vier-Chancen-Tournee großartig gewählt. Der im Winter 1999/2000 errichtete „Circuito Monoposo“ ist eine Traditionsrennstrecke auf der schon viele bedeutende Rennen ausgetragen wurden und an diesem Abend fühlte man sich an diese Events erinnert. „Es wurde ein deutliches Rauzeichen gesetzt!“ Die Teilnehmer die vom Schnupfen geplagt wurden hatten ihre liebe (Atem-) Not. Leider ist es seit diesem Abend sehr ruhig um den „Circuito Monoposo“ geworden, schade.


Am Drücker am Langwiedring:Th. Düringer, F. Berger, G. Ahlen, N. Düringer und Günter Mayer

Der Stapellauf der Vier-Chancen-Tournee war ein voller Erfolg und man freute sich schon auf den zweiten Lauf nur drei Tage später. Doch beim zweiten Rennen war Improvisation notwendig. Das Rennen konnte nicht wie geplant am „Corso Quadrifoglio“ abgehalten werden. Robert Otto war damals der Retter in der Not und so übersiedelte das zweite Rennen kurzfristig auf den „Langwiedring“. Eine Slot-Garage um die sich Legenden ranken und in der sich so manches Slotcar-Schicksal entschied. Vor allem weil diese auf einem Anhänger errichtete und damit transportable Rennstrecke weniger als ein Jahr später demontiert wurde und nunmehr der Geschichte angehört.


P. Novak präsentiert die 1/32er des Abends. Beschwingte Runde: Th. Düringer; B. Überreiter,F. Angerer; F. Baier und G. Kurz.

An diesem 30. Dezember 2009 schlug das Wetter um. Die Temperaturen sanken und der von Robert Otto gereichte Glühwein hielt die Teilnehmer bei Laune. Immer besorgt um das Wohl seiner Gäste organisierte er auch ein „Heizschwammerl“, das noch schnell vor dem Rennen zu holen war. Diese Fürsorglichkeit bracht den Gastgeber ein wenig in Zeitnot, der Straßenverkehr in der Landeshauptstadt Salzburg um 18 Uhr ist durchaus beträchtlich auch am 30. Dezember. Da stand es nun das „Heizschwammerl“ und zeitlich ist eigentlich auch alles gut gegangen. Voller Vorfreuden seinen Gästen „Wohnzimmertemperaturen“ bei geöffneter Garage bieten zu können, wollte Robert das Gerät, wirklich ein enormes „Schwammerl“, in Betrieb nehmen – doch, was ist da los? Das „Schwammerl“ will nicht anspringen, Manfred Pledl der das „Ding“ zur Verfügung stellte, hatte vergessen zu erwähnen, daß das Gas schon ziemlich … nein fast völlig aufgebraucht war. Schade, so mußte doch der Glühwein „herhalten“. drunken


Der "gute Glühwein", in den fürsorglichen Händen von Robert Otto.

Von der sportlichen Seite gesehen, war nach diesem Abend klar: Der Meistertitel dieser Rennserie führt über Günter Mayr. Jetzt bei Halbzeit der 1. Vier-Chancen-Tournee hatte er fünf von sechs Wertungsläufen für sich entschieden und damit beide Rennabende dominiert. Bei den übrigen Plazierungen war noch nahezu alles offen. Zwischenergebnis nach zwei Rennabenden: 1) Günter Mayr; 2)Robert Otto; 3) Gerhard Kurz; 4) Peter Novak; 5) Kurt Mittermeier.

Mit den Erinnerungen an die Rennserie geht’s in wenigen Tagen weiter, in Teil 2. H.-P.Rueller Exclamation



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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (2.Teil)

Beitrag  P. Da Novy am Mi Dez 07, 2011 5:21 pm

Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (2.Teil)

Über Sylvester 2009/10 hatte es kräftig geschneit. Und so fand das erste „Neujahrsrennen“ der Vier-Chancen-Tournee am 2. Jänner 2010 im tief verschneiten Fürstenbrunn am Fuße des Untersberges statt. Austragungsort: „Monte Glano“. Diesmal wahren 21 Starter vor Ort, fast alle in warmen Daunenjacken, auch „Monte Glano“ ist eine Garagenrennbahn. Die Stimmung war gut und der Boden kalt. 21 Starter das war auch „Teilnehmerrekord“ bei der 1. Vier-Chancen-Tournee, das bisher größte Starterfeld!


Monte Glano eine kleine schnelle Acht.

Bei den Autos hatte Monte Glano etwas was besonders zu bieten – die UNI´s. Eine gestellte Klasse bestehend aus vier auf Zweileiterbetrieb umgebaute Carrera Universal – Fahrzeuge. Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend wie viel Spaß diese rund vierzig Jahre alten Slotcars bereiten. Auch Sigi Sporbert´s Dickies sorgten für Hochspannung beim Niedervoltkreisen, vor allem als während des Renndurchgangs die Befürchtung aufkam, daß das Auto auf Spur 4 eventuell nicht Durchhält.


Die Unis am Anfang ihrer Rennkilometer in Monte Glano. Man beachte den Porsche 917 der sich in der Zwischenzeit enwenig verändert hat.

„The Man of the Race“ war Gerhard Mayr, er dominierte diesen Event wie sein Bruder Günter die beiden vorangegangenen Rennveranstaltungen. Ähnlich stark an diesem Abend: Robert Otto. Für Günter Mayr lief es an diesem Abend nicht nach Plan. Der dritte Gesamtrang sicherte ihm allerdings trotzdem vorzeitig den Tourneegewinn.




Robert Otto (o.l.) und Gerhard Mayr (unten) haben Grund zur Freude. Für Günter Mayr (o.r.) lief es weniger zufriedenstellend.

Wäre noch zu erwähnen, daß an diesem Tag auch der Stern von Thomas Düringer aufging. Der sechste Gesamtrang an diesem Rennabend, mit einem vierten Platz als beste Einzelplazierung im 2. Renndurchgang machte ihn zu einem ernstzunehmenden Mitbewerber. Thomas Düringer wird mit Konstant guten Ergebnissen schließlich auch „Rookie der Saison“ werden. Alles in allem ein spannender Slotabend der lange nach Mitternacht endete.



Gruppenbild vor dem letzten Rennen der Saison.

Das Abschußrennen, das „Drei-Königs-Rennen“, der ersten Tournee für Slotcars fand in Bischofswiesen im Berchtesgadenerland statt. Die imposante über 30 Meter lange Insula - Rennstrecke befand sich damals in einem Altersheim von dem sie auch ihren Namen erhielt. Spannend wurde es allemal. Mit Ausnahme des Tourneesiegers war noch „nix fix“. Top-Plazierungen waren noch für eine Vielzahl von Startern möglich. Die anspruchsvolle Streckenführung verlangte den Piloten alles ab, ein klarer Vorteil für Fahrer mit Streckenkenntnis. Die Routiniers dominierten dann auch klar. Günter Mayr vor Martin Habermann und Kurt Mittermeier lautete schließlich das Ergebnis an diesem Rennabend.
Endstand der 1. Internationalen Vier-Chancen-Tournee: 1) Günter Mayr (204 Punkte); 2) Robert Otto (160 Punkte); 3) Kurt Mittermeier (154 Punkte); 4) Gerhard Mayr (110 Punkte); 5) Peter Novak (105 Punkte)

Doch was wäre eine Rennserie ohne gebührende „Gala für die Sieger“. Diese fand dann unter reger Teilnahme der Piloten am 22. Jänner 2010 in der Pizzeria „Al Dente“ in Mayerwies statt. Thomas Düringer hatte eine Powerpoint-Präsentation mit Bildern und den Ergebnis der Rennserie vorbereitet und die Siegerehrung selbst wurde dann von niemand geringerem als den „drei Blues Brothers“ durchgeführt. Die drei Herrn mit den dunklen Sonnenbrillen überreichten den Teilnehmern die Urkunden und Unmengen von Bananen und Schokobananen. Zur Erinnerung bei dieser ersten Internationale Vier-Chancen-Tournee ging es um die goldene Banane. Die drei Topfahrer sowie der „Rookie der Saison“ freuten sich auch noch über eine exklusiv für diese Rennserie von Gerhard Kurz angefertigte Trophäe aus Plexiglas, die von einer goldgelben Kunststoffbanane gekrönt wurde.
Für ein weiteres „Highlight“ an diesem Abend sorgte Tourneesieger Günter Mayr. Er hatte zwei sehr kleine ferngesteuerte Autos mitgebracht. So verwandelte sich der Speisetisch nach dem „Dinner“ in eine Hindernisstrecke und die anwesenden Motorsportenthusiasten waren mit Feuereifer erneut beim Rennfahren. Das enorme Vergnügen das die Teilnehmer während der ersten Vier-Chancen-Tour hatten ließ keine Zweifel aufkommen, das muß zum nächsten Jahreswechsel noch einmal durchgeführt werden. Wer hat eigentlich noch Fotos von diesem Abend?
Mit den Erinnerungen an die zweite Rennsaison der Vier-Chancen-Tournee geht’s im 3. Teil weiter. H.-P. Rueller[/justify]


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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (3.Teil)

Beitrag  P. Da Novy am Mi Dez 14, 2011 12:17 am

Das Jahr zwischen der ersten und der zweiten Vier-Chancen-Tournee war ein überaus bewegtes Slotcarjahr. Im ersten Halbjahr wurde der Samstagnachmittag in Monte Glano zur festen Institution. Am 28. Mai 2010 kam es dann zur Gründung des SCFS – den SlotCar Freaks Salzburg. Ein offizieller Verein zur Förderung des Slotcar-Sportes. Das Kürzel SCFS hat bereits eine lange Tradition. Bereits auf den Urkunden des Nordalpen Slotracing Cups, jener Rennserie die von Gerhard Kurz und Peter Novak zwischen 1997 und 2002 organisiert wurde, standen bereits diese vier Buchstaben und sie hatten auch die selbe Bedeutung. So kam dieser Name nach vielen Jahren zu unerwarteter Ehre.

Die neue Heimat für die Insula - Bahn bei beginn der Ausbauarbeiten.

Die Slotcar Freaks fanden ein neues Zuhause für Ihre Isula Rennstrecke im benachbarten Bayern, in der Landbrauerei Schönram. Die Wochenenden und eine Vielzahl von Abenden an Wochentagen waren nötig um die großzügigen Räumlichkeiten in einem „wohnzimmerhaften“ Ausstattungszustand zu versetzen und so ein „Hobbyparadis“ zu errichten.



Am 5. Juni 2010 fand der erste „Day At The Races“ statt. An diesem sonniger Frühsommer – Samstag wurde am Parkplatz vor der Monte Glano Rennstrecke Robert Ottos mobiler LWR-Ring unter einem 8 X 4 Meter großen Partyzelt aufgebaut und es konnte auf zwei Rennbahnen gleichzeitig gefahren werden. Es sollte der letzte Einsatz des LWR-Rings bleiben. Für das leibliche Wohl sorgte den ganzen Tag über Thomas Düringer, unvergessen die „Bosna vom Balkongrill“. Ebenso unvergessen der darauf folgende Sonntag, an dem dann die „Reste“ vom Renntag noch ausreichten, um zehn Personen mit „Speis und Trank“ zu versorgen und damit die Abbauarbeiten zu einem geselligen Ereignis machten.


Thomas Spindlers Slotcar-Refugium in Oberplainfeld.

Thomas Spindler fand für sein Wallersee-Racing Team ebenfalls einen geeigneten Raum. Die am Stadtrand von Salzburg gelegene Gemeine Oberplainfeld ist künftig der Standort seiner 4-spurigen Slotcar-Rennstrecke. Bedauerlich aber wahr: Im September 2010 wird an nur einen Abend der LWR-Ring von Robert Otto mit Hilfe von Günter Mayr und Peter Novak demontiert.



Am 2. Oktober 2010 feierte dann Monte Glano sein einjähriges Bestehen. Ebenfalls im Oktober 2010 startet die von Günter Mayr initiierte und von den Teilnehmern mit Spannung erwartete FLY BMW M1 ProCarCup. So kam während des Jahres nie Langeweile auf und die zweite Vier-Chancen-Tournee stand schon wieder vor der Tür.



Gerhard Kurz und damit der „Circuito Monoposo“, stand für die Zweitauflage der Vier-Chancen-Tournee leider nicht mehr zur Verfügung. So wurde das Eröffnugsrennen an die Kobalugnia Rennstrecke verlegt. Helli Kober als Gastgeber freute sich, denn in seinem Keller versammelte sich ein überaus prominentes Starterfeld.



Neben den Top-Fahrern des SCFS wie Günter Mayr, Robert Otto und Michi Drofenik, um nur ein paar zu nennen, waren auch Erik Schönberger, Hans Steininger und Richard Deisl von den „Grenzländern“ am Start. Thomas Spindler kam mit Sohn René um das„ Wallersee Racing-Team“ zu repräsentieren. Auch eine Reihe von „Tournee-Neulingen“ wie Ferdl Hödl, Ingo Sedlmeier und Erich Gastberger waren vor Ort.



Mit 22 Startern war das bisher größte Starterfeld bei einem Rennen der Vier-Chancen-Tournee zu verzeichnen. Das Rennen bietet dann alles woraus Slotcarträume besten: Spannende Renndurchgänge, Fehlstarts auch bei Top-Fahrern und einen neuen Gesamtsieger an diesem Abend: Erik Schönberger.

Zwischenstand der 2. Internat. Vier-Chancen-Tournee nach dem ersten Lauf: 1) Erik Schönberger 71 P.; 2) Michi Drofenik 50 P.; 3) Günter Mayr (50 P.); 4) Helmut Kober 50 P;, 5) Hans Steininger 44 P.

Mit den Erinnerungen an die zweite Rennsaison der Vier-Chancen-Tournee geht’s im 4. Teil weiter. H.-P. Rueller
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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (4.Teil)

Beitrag  P. Da Novy am So Dez 18, 2011 12:13 am

Der Zweite Lauf zur zweiten Vier-Chancen-Tournee führte die zwanzig Slotcarpiloten nach Salzburg an den Josef- Mayburger-Kai, an den Corso Quadrifoglio. Bei der Inbetriebnahme der Zeitnehmung, stellte der Gastgeber Manfred Pledl fest, daß das Rennstreckeneigene PC-System mit einer internen Fehlfunktion beschäftigt war und vorläufig den Dienst versagte. „Das gibt´s doch gar net, das passiert nur wenn ein Rennen ist“, kommentierte Gastgeber Manfred Pledl. Robert Otto, „bewaffnet“ mit seinem Laptop, bereinigte die Situation und das Rennen konnte wie vorgesehen durchgeführt werden.



Die SlotCar-Freaks-Salzburg wurden ab diesem Rennen von einem weiteren Ihrer Spitzenpiloten, Gerhard Mayr unterstützt. Die „Grenzländer“ waren wiederum mit drei ihrer stärksten Piloten vertreten: Erik Schönberger, der nach dem ersten Rennabend die Führung in der Rennserie übernommen hatte, „Zenz“ Forsthuber und Hans Steininger. Das an diesem Abend aus "Bruckwood" (Emmerting, Bayern) angereiste Fahrerteam, bestehend aus Sebastian Killinger, Heinz Flossmann und allen voran Klaus Peterwinkler nahm zum ersten Mal an der Vier-Chancen-Tournee teil.




Fast pünktlich startete dann der erste Wertungslauf mit einer von den „Gebrüder Mayr“ (Les Sisters Meyier) präsentierten FLY Classic-Klasse, bestehend aus vier Porsches. Die sehr kurvenreiche Strecke war für „Neulinge“ doch eine Herausforderung. So war es nicht verwunderlich das Streckenkenntnis und Erfahrung Trumpf waren. Im ersten Durchgang blieb der Bahnbesitzer Manfred Pledl siegreich. Im zweiten Durchgang war es dann Robert Otto der die Nase vorn hatte.




Im dritten Durchgang dann gelang es den in der Zwischenwertung führenden Erik Schönberger seine fahrerische Klasse zu demonstrieren und den dritten von bisher sechs Wertungsdurchgängen für sich zu entscheiden. Er blieb damit auch nach dem zweiten Rennabend der Führende in der Zwischenwertung. Günter Mayr, Sieger der 1. Vier-Chancen-Tournee 2009/10 und in dieser Saison ein wenig vom Pech verfolgt, war im dicht auf den Fersen. Ihm gelang es an diesem Abend die meisten Punkte zu ergattern und obwohl er noch keinen Wertungsdurchgang für sich entscheiden konnte, mit nur sechs Zählern Rückstand auf Platz zwei der Zwischenwertung zu gelangen. Die Slotcar-Freaks-Salzburg dominierten überhaupt den Rennabend. Platz zwei am Corso Quadrifoglio ging an Robert Otto der zudem den zweiten Wertungslauf mit den Musclecars für sich entschieden hatte. Platz drei ging an den immer „superschnellen“ Kurt Mittermeier. Platz vier für Gerhard Mayr der vor allem mit den 1:32er FLY Classics ein Toperghebnis erzielte. Für Michi Drofenik lief es an diesem Abend nicht ganz so gut wie in Kobalugnina, dennoch gut genug um in der Zwischenwertung nach sechs von zwölf Wertungsläufen Platz drei zu belegen.



Für Klaus Peterwinkler und Heinz Flossmann aus Bruckwood waren die erzielten Plätze im Mittelfeld, zumal das ihr erster Start am Corso Qudrifoglio war und vor allem im Anbetracht der Stärke der Mitbewerber, ein beachtliches Ergebnis. Für Spannung war damit auch in der zweiten Hälfte der Rennserie gesorgt. Bei Halbzeit befinden sich auf den ersten acht Plätzen des Zwischenergebnisses drei Fahrer der „Grenzländer“, vier Fahrer der SlotCar-Freaks-Salzburg und der dritte der Vorjahressaison Kurt Mittermeier.

Zwischenstand der 2. internat. Vier-Chancen-Tournee nach zwei Rennen: 1) Erik Schönberger 114P.; 2) Günter Mayr 108P.; 3) Michi Drofenik 93P.; 4) Robert Otto 92P.; 5) Hans Steininger 89P.; 6) Kurt Mittermeier 84P.; 7) Zenz Forsthuber 79P.; 8)Peter Novak 68P.

Mit den Erinnerungen an die zweite Rennsaison der Vier-Chancen-Tournee geht’s im 5. Teil weiter.H.-P. Rueller bounce


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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (5.Teil)

Beitrag  P. Da Novy am So Dez 18, 2011 9:29 pm

Monte Glano, Mittwoch, 5. Jänner 2011
Das „Neujahrsrennen“ der zweiten Vier-Chancen-Tournee fand wie auch im Vorjahr in der an diesem Abend „prizzel“ kalten Garage in Fürstenbrunn, südlich von Salzburg statt. Von den absoluten Topfahrer war nur Hans Steininger nicht in Monte Glano. Insgesamt sechzehn Fahrer erlebten einen durchaus abwechslungs- wie auch pannenreichen Rennabend.


Der erste Wertungslauf war gleichzeitig auch eine Premiere. Fleischmann-Slotcars rollten an den Start. Das gab es bisher noch bei keiner Renn-Serie in der Gegend um Salzburg. Kurt Mittermeier präsentierte diese „gestellte Klasse“. Aufgrund des Alters der Fahrzeuge, hatte doch der eine oder andere bedenken, „ob die wohl durchhalten“. Der rote Alfa Romeo wurde während der Aufwärmrunden wegen seiner vermeintlich schlechten Performance noch gegen ein T-Car ausgetauscht. Fehler! Ausgerechnet das T-Car, ein roter Porsche C6, hatte dann gleich in den ersten Runden des Rennens einen Getriebeschaden. So mußte das Rennen abgebrochen und neu gestartet werden. Der rote Alfa Romeo war wieder an seinem ursprünglichen Startplatz und lief dann auch zuverlässig, ja er war sogar das Fahrzeug das die schnellste Runde der „Fleischmänner“ erzielte.


Rainer Hingsamer war es dann der diese Fahrzeugklasse mit einem Abstand von nur 0,8 Sekunden auf Thomas Düringer, einem der Favoriten des Rennabends, gewinnen konnte. Dritter, Kurt Mittermeier der „Fahrzeughalter“.

Dann gingen die Lichter aus! Der Raum war mit blauem Licht durchflutet und auch ein paar Sterne waren zu erkennen. Die Teilnehmer die schon bei der ersten Vier-Chancen-Tournee dabei waren, wußten bereits was das bedeutet: Nachtrennen. Die Autos waren vier Carrera Ferrari 575 selbstverständlich mit Beleuchtung.


Kabelbruch hieß das Stichwort. Gleich drei Kabel an zwei Ferraris waren betroffen und nahmen so doch einwenig Einfluß auf das Ergebnis dieses Wertungslaufes. So kam der Faktor „technisches Gebrechen“ bei diesem Event auch nicht zu kurz. Kurt Mittermeier ist der “ Dominator der Nacht“. Unglaublich schnelle Rundenzeiten machen Ihn zum „Nightrider“ Nummer eins.

Nach zwei 1:32er Klassen kamen nun beim dritten Wertungslauf U.S. Renner im Maßstab 1:24 zum Zug. Richard Deisl stellte die „Ponycar-Klasse“, Metallfahrwerk mit Bausatzkarossen, zur Verfügung.



In dieser Klasse gelang es nun dem Meister der 1. Vier-Chancen –Tournee, Günter Mayr auch in der zweiten Auflage der Rennserie, einen Wertungslauf für sich zu entscheiden. Gerhard Mayr belegte den zweiten Platz und der „Geheimfavorit“ der Abends Thomas Düringer den dritten. Thomas Düringer wurde an diesem Abend seiner Rolle als Sieganwärter durchaus gerecht. Alle drei Wertungsläufe beendete er auf dem Siegertreppchen. Obwohl er bei keinem Wertungslauf die Spitzenplatzierung erreichte, konnte er doch die höchste Gesamtpunkteanzahl des Abends erreichen und das Rennen in Monte Glano gewinnen.



Nur einen Punkt weniger erreichte Günter Mayr, das bedeutete Platz zwei des Abends und gleichzeitig die Übernahme der Führung in der Gesamtmeisterschaft. Wiederum einen Punkt weniger und damit platz drei der Rennveranstaltung erreichte Kurt Mittermeier. Er festigte damit seinen Dritten Gesamtrang in der Zwischenwertung. Norbert Düringer erreicht mit den Ponycars erstmals mit Platz acht ein Top-Ten-Ergebnis. Das Führungstrio der Zwischenwertung Günter Mayr, Erik Schönberger und Kurt Mittermeier hatte bereits einen „Respektabstand“ zum Viertplazierten Michael Drofenig, sodaß davon auszugehen war, das der Meister der zweiten Vier-Chancen-Tournee unter diesen drei Piloten zu finden sein wird.
Bei den übrigen Platzierungen waren noch auf Grund der „Streichresultatregelung“ und auch auf Grund der großen Leistungsdichte der Fahrer erhebliche Verschiebungen möglich. Das es sich um ein sehr ausgewogenes Starterfeld handelte, war aus der Tatsache ersichtlich, daß bei bisher neun Wertungsläufen nicht weniger als sieben verschiedene Fahrer als Laufsieger hervor gingen. Alleine Erik Schönberger, für den es in Monte Glano „nicht so richtig lief“- er war auch „Defekt-Betroffener, ist es gelungen gleich bei drei Wertungsläufen zu triumphieren.




Schon wenige Tage später trafen sich die Fahrer auf der „alten Insulabahn“ wieder. Die Slotcar-Rennstrecke war von Bischofswiesen bei Berchtesgaden in ihre neue Heimat nach Schönram übersiedelt. Die Bahn wurde erst ganz knapp vor diesem Rennen wieder betriebsfertig, man durfte also gespannt sein wie die Premiere verlaufen wird.H.P.Rueller

Zwischenstand der 2. internat. Vier-Chancen-Tournee nach drei Rennen: 1) Günter Mayr 167P.; 2) Erik Schönberger 149P.; 3) Kurt Mittermeier 142P.; 4) Michi Drofenik 121P; 5) Robert Otto 120P.

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Was bisher geschah: Ein Rückblick auf die beiden vorangegangenen Vier-Chancen-Tourneen (6.Teil)

Beitrag  P. Da Novy am Mo Dez 26, 2011 1:01 am

Insula/Schönram, 8. Jänner 2011
Das Abschlußrennen der 2. internationalen Vier-Chancen-Tournee fand auf der altbekannten Insula-Bahn statt. Neu war allerdings der Ort. Die Rennstrecke ist übersiedelt. Sie befindet sich nicht mehr im gleichnamigen Altersheim in Bischofswiesen, sondern im rund 35 Kilometer entfernten Schönram (Bayern). Im alten Malzhaus der Landbrauerei Schönram wurden Räumlichkeiten im Ausmaß von ca. 175 Quadratmeter in unzählig vielen Arbeitsstunden liebevoll ausgestattet und boten einen gebührenden Rahmen für die ehrwürdige Traditionsstrecke. Diese erstrahlte an diesem Abend ganz im alten Glanz. Obwohl die Anlage unter großem Zeitdruck in betriebsfähigen Zustand gebracht wurde, lief die Rennveranstaltung ohne nennenswerte Pannen ab.



Ein Abend der Superlative, noch nie waren so viele Starter bei einem Rennen der Vier-Chancen-Tournee am Start. Siebenundzwanzig Piloten waren vor Ort um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Die „Grenzländer“ waren wieder mit drei Piloten, Erik Schönberger, Hans Steininger und Richard Deisl am Start. Zum ersten Mal dabei: Werner und Harald Falkenstätter vom in Salzburg-Maxglan beheimateten Slot Racing Club „Gib Gummi“. Die SlotCar Freaks Salzburg waren selbstverständlich vollzählig anwesend und viele… viele... befreundete Slotcar – Enthusiasten die bei der „Premiere der Insula in Schönram“ dabei sein wollten.





Die erste „gestellte Klasse“ die gefahren wurde, präsentierte Erik Schönberger: Vier tolle Mini-Z DTM Boliden. Die vier Fahrzeuge mit Metall-Chassis waren nicht nur optisch ein Leckerbissen, sondern auch auf höchstem technischen Niveau aufgebaut. Nur die Spitzenfahrer waren in der Lage die Möglichkeiten solcher „Rennmaschinen“ auch nur ansatzweise ausloten zu können, denn die von den Rennveranstaltern gestellten Widerstandsregler waren nicht die passende Lösung um solche „Raketen“ geschmeidig bewegen zu können. So war die „Klasse“ für die meisten Teilnehmer eine große Herausforderung. Gleichzeitig aber auch ein „Ausblick“, daß das Slotcar-Hobby sehr… sehr weit führen kann und dann auch hohe Ansprüche stellt, sowohl an das technische Verständnis, die modellbauerischen Fähigkeiten und zu guter letzt natürlich auch an das fahrerische Vermögen des einzelnen. Eben ein Hobby für echte Slotcar-Profis. Unterm Strich bleibt aber die Tatsache, daß bei diesem Wertungslauf alle Teilnehmer mit den gleichen Voraussetzungen zu Rande kommen mußten, was nicht allen Fahrern gleich gut gelang.




Nach einem turbulenten Rennverlauf befand sich dann Gerhard Mayr ganz oben auf der Ergebnisliste. Er war somit der achte Sieger, bei bis dahin zehn Wertungsläufen. Auf Platz zwei dann sein Bruder Günter und auf Platz drei Kurt Mittermeier. Diese drei Fahrer gaben dann den gesamten Abend über den Ton an.

Im zweiten Durchgang waren dann vier Alfa Romeo 33/3 von Slot.it im Maßstab 1:32 am Start, mitgebracht von Heli Kober. Auch diese Autos forderten einen gefühlvollen „Gasfinger“. Diesen Lauf gewann dann Günter Mayr vor Gerhard Mayr, dritter Kurt Mittermeier.




Kurz vor Mitternacht startete dann der dritte und letzte Wertungslauf des Abends. Auf der Bahn standen vier Porsche 962 die von Gerhard Mayr aufgebaut wurden. Wieder ein Metallchassis mit einer Mini-Z Karosse. Diesmal aber sehr gutmütig zu fahren.




Die letzte Runde der 2. Vier-Chancen-Tournee ging an Kurt Mittermeier vor Hans Steininger und Gerhard Mayr. Gerhard Mayr erreichte damit die höchste Punkteanzahl an diesem Abend und gewann das erste Renn-Event auf der „Schönram-Bahn“ vor Kurt Mittermeier und Günter Mayr. Der letztgenannte ist somit der neue/alte Meister der Vier-Chancen-Tournee 2010/11.

Endstand der 2. Internat. Vier-Chancen-Tournee 2010/11: 1) Günter Mayr 184 P.; 2) Kurt Mittermeier 173 P.; 3) Gerhard Mayr160 P.; 4) Erik Schönberger 158 P.; 5) Hans Steininger 141 P.



Es war eine Tournee mit vielen starken Fahrern, so vielen Teilnehmern wie noch nie, in Summe 36, und vielen verschiedenen Siegern bei den einzelnen Wertungsläufen. Auch ein paar Pannen konnten, trotz sorgfältiger Vorbereitung, nicht vermieden werden. Fazit: All das macht Mut zum nächsten Jahreswechsel eine Neuauflage dieser Rennserie zu wagen. Die Erfahrungen aus den ersten beiden Rennserien werden dabei hilfreich sein.



Die „Gala der Sieger“ fand am 4. Februar 2011 im „Bräustübel zu Schönram“ statt. Thomas Düringer zeichnete wiederum für die audiovisuelle Gestaltung des Abends verantwortlich. Im „Herrenzimmer“ moderierten dann drei bulgarische Zirkusdirektoren die Siegerehrung. „Ottolo Robertini, May R. Güntoloni und Novoc Pjotr hießen die in diamantblaue Bademäntel gehüllten, schillernden Laudatoren.

May R. Güntoloni präsentierte kurze Anekdoten über Begebnisse der gerade abgelaufenen Rennserie. Der gemütliche Abend in „Jagdschloßathmosphäre“ wurde gleichzeitig genutzt um auch die Siegerehrung für den Fly Classic-Cup 2009/2010 durchzuführen. Auch dieser Abend endete erst nach Mitternacht. Man war sich einig: Zur Jahreswende 2011/12 wird es ein Wiedersehen geben. H.-P. Rueller
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