12 Rennen und eine Menge Storys ...

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12 Rennen und eine Menge Storys ...

Beitrag  Meatman am Mo Dez 28, 2015 12:03 am



Die 6. Vier-Chancen-Tournee 2015/16 oder
das Jahr 1 nach dem „unbekannten Tschechen“ oder
ein ziemlich verunglückter Einstand


         Nachdem Peter Novak, vulgo der Tscheche, die Organisation und das Management sowie sein alter Ego H.P. Rueller die Pressearbeit an der Vier-Chancen-Tournee abgegeben haben (um sich in der Musikbranche einen Namen machen zu können), wird eine neue Dekade dieser profilierten Rennsportserie eingeläutet. Der Verdienst und das Engagement dieser Masterminds wird im Wesen der Veranstaltung noch lange nachwirken und wohl auch nicht so einfach zu ersetzen sein. Aber, wie heißt es so schön, jedem Ende wohnt der Zauber eines Anfangs inne.

         Und so wurde man sich schnell handelseinig, die Verträge rasch unterzeichnet und dementsprechend befinden sich die Rechte an der Vermarktung der Veranstaltung ab der Saison 2015/16 in den Händen des SCSF. Dessen gewählter Präsident Robert Otto ist nunmehr neuer Mastermind dieses etablierten Rennsport-Events.

         Der Beginn, der 1. Renntag, Montag 21. Dezember. Die Rennstrecke: ThoNoMoDrom in Grödig/Eichet. Das Wetter, moderat mit angenehmen Temperaturen, also kein Regen, Schnee oder Frost, ließ ein gut gefülltes Starterfeld erwarten. Diese Annahme wurde nur zum Teil erfüllt, aber immerhin, 11 Piloten kamen und wollten sich messen. Und diese Elf bestand aus der Creme der hiesigen Rennsportszene, also hieß es hiermit ganz einfach, Klasse statt Masse.
Zudem beteiligte sich nach sehr langer Zeit „Dottore“ Manfred Pledl wieder an einer Rennserie. Sein größter Triumph war 2004 der Gesamtsieg in der 124 Carrera Classic. Danach wollte er sein Talent nur mehr in „großen“ Fahrzeug-Klassen beweisen. Also, die Freude und Ehre wahr groß, aber auch das Staunen. Manfred, das erste Mal auf diesem Raceway, zeigte sofort im WarmUp als auch im anschließenden Qualifying, dass Talent nicht einfach vergeht.





         Für das Qualifying wurde von Kurt Mittermeier ein Porsche C6 vorbereitet. Dieser Wagen war sein Einsatzfahrzeug bei oben genannter Carrera Classic 2004.
Er erreichte damals damit in der Gesamtwertung den 4. Rang. Ein Fahrzeug mit Geschichte also, das jedoch die letzten elf Jahre auf keiner Rennpiste bewegt wurde. Dementsprechend umfangreich gestaltete sich die „Renovierung“ des Wagens, es sollte ja beim ersten großen Auftritt nach vielen Jahren alles passen. Und siehe da, dem war nicht so, sofort in der ersten Runde einige Zündaussetzer bis zum völligen Aus und Stillstand des Wagens. Kollege Gerhard half aber mit kurzem Kennerblick aus, ortete das (kleine) Elektrik-Problem, und der Wagen lief danach prächtig.


 
Aus jedem Blickwinkel eine Augenweide: Porsche C6 mit luftgekühltem 1997 ccm 6-Zylinder Boxermotor.
Dieses „Maschinchen“ liefert ca. 210 PS bei lediglich 675 kg Kampfgewicht, das reicht dann auch für
einen Top Speed von 280 km/h ...



         Das Qualifying. Per Zufallsgenerator wurde die Reihenfolge der Starter bestimmt. Kurz zuvor hat der Bahnbetreiber die Info raus gegeben, dass das Warm-Up auf PU-Bereiften Fahrzeugen über die Bühne gegangen ist. Schock schwere Not, wie soll der klassisch Gummibereifte C6 mit der Staub-Hinterlassenschaft eines PU-Reifens zurecht kommen?  Schwer wie sich zeigte, zumindest am Anfang. Mit Fortdauer des Qualis baute der Porsche demnach aber von Fahrer zu Fahrer immer mehr Grip auf, bis die Strecke völlig PU-Staubfrei war und somit Spitzenzeiten gefahren werden konnten. Benachteiligt von dieser vermeidbaren Fehlentscheidung waren natürlich die ersten Starter des Qualifyings wie z.B. die Topp-Piloten Gerhard und Günter Mayr die sich auf den letzten Plätzen wiederfanden. Das Qualifying also eine Farce und somit auch im Detail/Ergebnis hier nicht weiter erwähnenswert.

         Das erste Rennen. Gefahren wurde mit ebenfalls geschichtsträchtigen Autos, den Fahrzeugen aus der Carrera FIA GT Serie 2007, allesamt Maserati MC12 GT1. Hier haben alle Autos der vorderen Ränge (Mittermeier, Mayr, Zarfl) die Jahre überlebt und kamen grundüberholt an den Start. Seinerzeit (und bis zum heutigen Tage) nicht frei von, zum Teil untergriffigen, Verdächtigungen ob der allgemeinen Regelkonformität sind diese Wagen jedoch immer noch ein Traum im Fahrbetrieb und beeindrucken noch heute durch ihre Performance.


 
2007 Siegerwagen der Carrera FIA GT Serie          2007 noch siegfähiger Ersatzwagen von Kurt Mittermeier,  
und auch 2015 noch ein „heißes Gerät.“               2015 wenig ruhmreich mit kapitalem Motorschaden.



         Das Rennen nahm Fahrt auf, Manfred Pledl gewann seinen Lauf, der eigentlich dominante Maserati von Günter Mayr konnte auf Spur 4 mit den schlechten Gripverhältnissen nur wenig von seiner Performance zeigen, sowie einige weitere kleinere Vorkommnisse (z.B. keine "Verpflegungsmöglichkeit"). Bis Kurt Mittermeier in das Rennen einstieg und einen seiner beiden Maseratis übernahm. Ja, und dieses mal würde auch kein Kennerblick mehr helfen, ab Start abnehmende Motorleistung, nach drei Runden kam das totale Aus. Ein kapitaler Motorschaden, der Maserati blieb einfach stehen. Das Rennen vorbei für Mittermeier, dann Umstieg auf ein katastrophales T-Car zur vermeintlichen Schadensbegrenzung. Auch dieses Auto nicht annähernd konkurrenzfähig, es half alles nicht, das Rennen mit den Maseratis musste abgebrochen werden.
Neustart mit den frisch überholten Slotit/Revell-Klassikern von Robert Otto. Neuerlich nahm das Rennen Fahrt auf, und wieder gewann Manfred Pledl seinen Lauf. Die Slotit’s mit ebenfalls ordentlichem Dampf hatten (mittlerweilen) weniger Probleme mit Spur 4 und so lief es vielversprechend weiter ...
Bis, ja bis plötzlich die Zeitnehmung ihren Dienst verweigerte. Mehrmaliges Neustarten des Rennens bzw. des Computers half alles nichts, „ ... aus die Maus, das war es für heute.“ Abbruch, was für eine tolle Rennsportveranstaltung!

         Anyway, unter’m Strich war es aber immer noch ein netter Abend, mit einem trotzdem (un)heimlichen Sieger Manfred. Ein paar Bierchen im Anschluss ermöglichten auch schon wieder einen positiven Ausblick in die Zukunft (so soll es auch sein). Und an alle Ferngebliebenen, Glück gehabt, nach wie vor alle Vier-Chancen!

Erstmals directly aus dem Pressecenter
Mordon Gurray

NS: Verfasst im Beisein des Gerry Mulligan Sextetts und einem Toro Loco 2014 (Rotwein).



Zuletzt von Meatman am So Jan 03, 2016 3:25 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Das erste Rennen.

Beitrag  Meatman am So Jan 03, 2016 2:30 am



Mögen die Spiele beginnen ...

         Nachdem der Start der Tournee am 21. Dezember am ThoNo Motodrom in Grödig/Eichet wegen eines technischen Gebrechens der Zeitnehmung ein jähes Ende erfuhr, sollte im zweiten Anlauf, am 29. Dezember, in Schönram der nunmehr eigentliche Tournee-Start stattfinden.
Der Insula Raceway präsentierte sich an diesem Tag in hervorragendem Zustand, faire Bedingungen für alle Starter waren hiermit gewährleistet. Und das war auch gut so, denn ein beachtliches Starterfeld von 18 Fahrern hatte sich eingefunden, fast alles was Rang und Namen hatte war anzutreffen wie auch erfreulicherweise die beiden Rookies Peter Reinisch und Josef Hartinger. Ein Wermutstropfen war jedoch das Fehlen von Klaus Peterwinkler, der kurz zuvor bekannt geben mußte, dass er an dieser Tournee, aus gesundheitlichen Gründen, nicht teilnehmen kann. Dauerhafte Schmerzen an der Wirbelsäule und eine bevorstehende Operation verunmöglichen ihm ein Starten. Klaus, wir wünschen Dir hiermit alles Gute und eine baldige Genesung!
     
         Das Qualifying, ein erneuter Versuch. Wieder kam der Porsche C6 zum Einsatz, und dieses Mal war ob der exzellenten Streckenverhältnisse für alle eine Chancengleichheit gegeben. Die Qualifying-Startreihenfolge wurde wieder per Zufallsgenerator entschieden. Ohne vorheriges Warm Up hatte jeder Fahrer nur drei Runden um eine Topp-Zeit in den Belag zu brennen und für das erste Rennen in der Startaufstellung ganz vorne zu stehen.
Und siehe da, Rainer Hingsamer als zweiter Starter setzte schon zu Beginn eine „Bestmarke“ die im weiteren Verlauf keiner mehr unterbieten sollte. Der achtzehnte und letzte Starter im Qualifying, Kurt Mittermeier erreichte die zweitschnellste Zeit, ein Beweis für die idealen und gleichbleibenden Gripverhältnisse. Ein Hoch auf klassische Gummi-Pneus und ein Buh für PU (zumindest im Mischbetrieb). Die Plätze drei und vier gingen an Alfred Zarfl und Otto Robert.






       
In voller Konzentration bei der Vorbereitung für die folgenden 3 Qualifyingrunden: Alfred Zarfl, Helmut Holzmayr und Thomas Spindler.

   
Hans Steininger, Rober Otto, Richard Deisl und der Sieger des Qualifyings Rainer Hingsamer.


         Das erste Rennen. Vorweg, ein Novum dieser Tournee ist die 2 (zwei) Punktevergabe für die schnellste Runde in einem Rennen. Eine Idee des Präsidenten Otto Robert, um wie er meint: „ ... die Pragmatiker und Taktiker in einem Rennen etwas zu (über)fordern.“
        An den Start kamen Porsche 911 von der Fa. Fleischmann. Die charmanten, über vierzig Jahre alten, Oldtimer zeigten sich von Ihrer besten Seite, keinerlei Defekte, moderat kapriziös und überschaubar im Top-Speed. So hatte jeder seine Freude an und mit ihnen, die Besten ebenso wie die Rookies. Die Fahrzeuge wahren annähernd gleichwertig in Traktion und Power so dass immer spannende Kämpfe zustande kamen, wie z.B. in einem Lauf Günter vs. Erik, 13 Runden Head to Head, ein grandioser Fight.


       
Fleischmann Porsche 911.                                       Am Start Erik Schönberger, Helmut Kober,              911er Fans Franz Angerer und Josef Hartinger.
                                                                            Martin Habermann und Günter Mayr.



         Eigentlich schon für die letztjährige Tournee am Kobalugnia-Ring vorgesehen, dort aber für „unfahrbar“ befunden, hatten die 911er hiermit ihren großen Auftritt. Die vier Einsatzfahrzeuge sowie das „T-Car“ wurden von ihrem Besitzer Kurt Mittermeier, zum Teil aus „Leichen“, neu aufgebaut und restauriert.
        Überlegener Sieger dieser Vintage-Klasse wurde, wenig überraschend, Gerhard Mayr mit einem beachtlichen Vorsprung von 8,5 Sekunden auf den zweitplatzierten Martin Habermann. Dritter wurde, etwas unerwartet, Michael Drofenik mit lediglich 0,5 Sekunden Rückstand auf Habermann. Kurt Mittermeier erreichte Platz vier, er fuhr mit 10,948 die schnellste Runde im Rennen.






Zuletzt von Meatman am Do Jan 07, 2016 9:52 pm bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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Das zweite Rennen.

Beitrag  Meatman am So Jan 03, 2016 2:45 am



Da sich abzeichnete, dass aufgrund der zahlreichen Starter und der Länge der Strecke der Abend etwas dauern würde, wurde von 13 auf 9 Runden verkürzt.
        Thomas Spindler überraschte mit selten anzutreffenden Carrera 124 Indy-Cars die von seinem Mechaniker Gerhard Kurz mit viel Erfahrung aufbereitet wurden. Obwohl schon in den Semi-Vintage-Bereich einzuordnen, konnte man also davon ausgehen, dass auch diese Fahrzeugklasse durch das „Kurz-Engineering“ die gesamte Renndistanz ohne Defekte durchstehen würde. So war es dann auch, die Wagen waren gut zu Fahren, etwas kapriziös ob der Breite und der freistehenden Räder aber trotzdem mit Fun-Faktor, wenn, ja wenn mit der nötigen Disziplin am Steuer hantiert wurde. Und diese Aufgabe meisterte mit Bravour und Cleverness, wenig überraschend, Günter Mayr am besten. Im ersten Rennen mit den Fleischmann 911ern nur auf Platz acht gelegen, also „unter ferner liefen“, meldete er sich mit diesem Ergebnis eindrucksvoll zurück. Zweiter, nur 2,1 Sekunden zurück sein Bruder Gerhard, ebenfalls mit der nötigen Übersicht und Souveränität. Dritter wurde „Altmeister“ Martin Habermann vor Robert Otto, der als viertplatzierter, mit 9,857 Sekunden die schnellste Runde in diesem Rennen fuhr.


       
124 Indy Cars von Carrera.                                    Michi Drofenik, Martin Habermann & Gerhard Mayr.

   
Günter Mayr ... so sehen Sieger aus.                      Robert Otto mit "Doping" zur schnellsten Runde.


Indy Cars: leichtes Unbehagen scheint in den Gesichtern der Piloten erkennbar ...






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Das dritte Rennen.

Beitrag  Meatman am So Jan 03, 2016 3:58 am



Der dritte Streich. Es war nun nach Mitternacht, weitere Fahrer verließen den Event (um am Morgen rechtzeitig aus den Federn zu kommen).
         Aber immerhin, die „Härtesten“, vierzehn an der Zahl, wollten sich das nun Folgende nicht entgehen lassen, sie blieben und wurden dafür nicht enttäuscht. Erstmals kam eine Fahrzeugklasse an den Start die es, zumindest im Salzburger Raum, die letzten fünfzehn Jahre nirgendwo zu sehen und zu fahren gab. Mit einer langen Tradition in Amerika und aus ebendort importiert: Womp Womp‘s von Parma. Das sind einfache Fahrzeuge, die auf das Wesentlichste reduziert sind und seit fast dreißig Jahren, in unveränderter Form, bis zum heutigen Tag produziert und angeboten werden. In gewissem Sinn also auch Vintage, aber ob ihrer zeitlos einfachen Konstruktion nach wie vor modern. Ausgestattet mit einem brachial drehmomentstarkem Motor (Anfahrstrom min. 3 Ampere!), megabreiten Moosgummi-Slicks und einer Pet-Karosse sind es Boden-/Luft-Raketen, die eigentlich Strecken brauchen die mit vielen Geraden ausgestattet sind, also nur mit starken Einschränkungen auf den üblichen Carrera Strecken-Layouts verwendbar sind.
         Das Layout der Schönramer Insula ist hier eine kleine Ausnahme und daher, mit etwas Fingerspitzengefühl, auch mit den „brutalen“ Womp Womp‘s zu befahren, zumal die Regler und Labornetz-Geräte „mitspielen“.


       
Die Ruhe vor dem Sturm.                                      Unfassbarer Antritt !!!                                            Werner Mayer & Gerhard Mayr sind beeindruckt.

       
Sind die nur um 1 Sekunde schneller?                     Martin mit Peter Reinisch.                                      Mittermeier, Hingsamer und Zarfl: Like Wompis.


         Obwohl pure Power sind diese 132 Parmas nur um ca. 1 Sekunde pro Runde schneller als die zuvor gefahrenen 124 Carrera Indys. Ein deutliches Indiz dafür, dass extrem leistungsstarke Motoren/Fahrzeuge auch ein entsprechendes Streckenlayout, Regler und Ampere benötigen. Denn derselbe Vergleich auf einer Blue King Bahn würde vernichtend für die 124 Indys ausgehen, dort wären diese vermutlich 20 Sekunden langsamer.
Die Wompis boten aber trotzdem eine Menge Spaß, erfrischend anders eben, und siehe da, es haben trotzdem wieder die üblichen Verdächtigen zugeschlagen. Nur Erik Schönberger konnte dieses mal die Seriensieger dieses Renntages fordern und sich einen Platz auf dem Podest sichern. Mit viel Pech, präziser, wegen „sehr unglücklich agierender Streckenposten“ musste er den schon sicheren und überlegenen Sieg an Günter Mayr abgeben, der mit 1,1 Sekunden Vorsprung glücklicher Sieger wurde. Auf den Plätzen drei und vier folgten Gerhard Mayr und Martin Habermann, der hiermit zu einem Mitfavoriten mutierte. Die schnellste Runde des Rennens holte sich Kurt Mittermeier mit einer Zeit von 8,789 Sekunden.





         Der erste Renntag endete um 1:30 Nachts. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch das Catering erwähnt, keiner mußte die Veranstaltung mit knurrendem Magen verlassen, bis zum späten Ende war für „Verpflegung“ gesorgt. Birgits Kuchen wie immer: So Delicious!

         Und auch wenn es dieses mal wieder Probleme mit der Zeitnehmung gab, es gab doch drei verwertbare Rennen und Ergebnisse. Es gab entspannte und zufriedene Gesichter bei den Erstplatzierten, und die „unter Wert“ geschlagenen wussten, warum sie verloren hatten. Also beste Vorraussetzungen für die Rennen vier, fünf und sechs am Corso Quadrifoglio. Bis dahin sieht das Leader-Board wie folgt aus: In Führung Gerhard Mayr mit 64 Punkten, zweiter sein Bruder Günter mit 62 Punkten und auf Rang drei Martin Habermann, der bei 55 Punkten steht.

Directly aus dem Pressecenter
Mordon Gurray

NS: Verfasst in Begleitung von Cannonball Adderley mit Bill Evans und einem Grünen Veltliner aus dem Hause Steinwand Joching.



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Das vierte Rennen.

Beitrag  Meatman am Mo Jan 04, 2016 12:55 am



Samstag 2. Jänner, der zweite Tag im neuen Jahr 2016, an einem Ort mit viel Rennsportgeschichte: Corso Quadrifoglio, die Rennstrecke von Manfred Pledl. Exakt vor zwei Jahren das letzte Mal Teil einer Rennsportveranstaltung, damals die 4. Vier-Chancen-Tournee. In diesen zwei Jahren, in denen die Bahn lediglich als Abstellfläche Verwendung fand, wurde nicht ein Meter darauf gefahren.
         Bis zur plakatierten Startzeit von 17 Uhr fanden sich nur acht Fahrer ein, ein neunter sollte zwei Rennen später nachfolgen. Wertvolle Punkte waren also „günstig“ zu haben, aber geschenkt wurde einem nichts, ein paar klingende Namen waren ja immerhin dabei. Erfreulicherweise konnte dieses Mal neuerlich ein Rookie begrüßt werden, auf einmal stand Reinhard Bogner völlig unerwartet an der Strecke. Nach kurzer Begrüßung und mit Topp-Sympathiewerten wurde er sofort in das laufende Training integriert um dann in den Rennen nicht allzu farblos zu wirken. Nicht untalentiert aber chancenlos kämpfte er sich anschließend tapfer durch alle Rennen, um sich am Ende voller Stolz, und das nicht zu unrecht, attestieren zu können, dass der Rückstand halbiert werden konnte. Reinhard, well done!



Einer fehlt hier noch, mehr sollten es dann aber nicht mehr werden ...



Eine heftige, anonyme Flatulenz hat einen Frühstart ausgelöst ...


   
Reinhard beginnt Beweismaterial zu sichern.            Immer noch Fit: Fleischmann F1 Oldtimer.


         Kurt Mittermeier brachte zum Auftaktrennen die Fleischmann F1 Monoposto an den Start, diese hatten vor zwei Jahren in Monte Glano ihre Premiere und konnten letztes Jahr am Kobalugnia-Ring einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und so durfte man auch am Corso Quadrifoglio von dieser Vintage-Klasse eine tolle Performance erwarten. Die F1 Oldtimer waren mit etwas Fingerspitzengefühl zu fahren da die Gripverhältnisse noch einen Tick zu gering waren, für den Fahrspaß hatte dieser Umstand aber nichts zu bedeuten. Das unterhaltsame Rennen ging über 68 Runden, welches Kurt Mittermeier für sich entscheiden konnte. Er schaffte es dem zweitplatzierten Gerhard Mayr 11 Sekunden abzunehmen und sich so für die “Schmach” von Schönram zu revanchieren. Dritter wurde der Hausherr, Manfred Pledl. Die schnellste Runde im Rennen ging ebenfalls an Kurt Mittermeier.


   
Im Finish und bravourös durchgehalten.                  Ebenso der Besitzer, Sieger Kurt Mittermeier.






Zuletzt von Meatman am Fr Jan 08, 2016 10:25 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Das fünfte Rennen.

Beitrag  Meatman am Mo Jan 04, 2016 1:20 am




Wegen FunFaktor: Womöglich gibt es mit solchen "Geräten" doch noch eine eigene Rennsereie.

         Zum zweiten Rennen diesen Tages, dem fünften in der Tournee, kamen ebenfalls schon bekannte Fahrzeuge an den Start. Sie wurden bei der letztjährigen Tournee am ThoNoMoDrom-Raceway eingesetzt und für diese Tournee von Michael Drofenik aufbereitet. Obwohl auch Oldtimer gingen diese Boliden aber etwas kraftvoller zur Sache. Der mentale Umstieg von den Fleischmann-Monoposto auf die 124 Racegold Porsche 908er war nicht so schnell zu bewerkstelligen und so kam es schon im ersten Lauf zu einer katastrophalen Massenkarambolage die einen Rennabbruch mit sich brachte. Nach Neustart des Rennens lief aber alles in geordneten "Bahnen”, die Piloten wussten sich nun einzustellen und so gab es etliche spannende Kämpfe. Das Rennen entschied Gerhard Mayr mit 2,5 Sekunden Vorsprung für sich, nachdem Kurt Mittermeier Opfer seiner eigenen “No Risk No Fun” Fahrweise wurde und den 908er einmal von der Strecke warf. Dritter wurde wieder Manfred Pledl, mit wenig schmeichelhaften 14,5 Sekunden Rückstand.
         Die schnellste Runde im Rennen konnte nicht dokumentiert werden, auch diesmal gab es Probleme mit der EDV.  In der folgenden Diskussion glaubten sich manche erinnern zu können, dass sie selbst, also Kurt, Manfred, Robert, Rainer, Gerhard, Werner und Michi die Bestzeit gefahren hätten, nur Reinhard schied als Möglichkeit aus und beanspruchte die 2 Zusatzpunkte nicht für sich.

   
Opfer Michael Drofenik und Manfred Pledl und der Vollstrecker/Sieger Gerhard Mayr.






Zuletzt von Meatman am Do Jan 07, 2016 9:59 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Das sechste Rennen.

Beitrag  Meatman am Mo Jan 04, 2016 2:04 am






         Das dritte und letzte Rennen des Tages sollte mit den famosen Fly BMW M1 von Gerhard Mayr bestritten werden. Zuvor stieg noch ein “verschlafener” Franz Angerer in das Renngeschehen ein, er hatte doch tatsächlich verpennt, was sein Polster im Gesicht auch bewies. Die BMW M1 hatten einen tollen Renntrimm und passten hervorragend zur Streckencharakteristik. Alle Fahrer konnten gut mit den gutmütig abgestimmten Wagen, nur einer konnte etwas mehr. Vor dem letzten Lauf lag Mittermeier, der auch die Bestzeit inne hatte, knapp mit 0,5 Sekunden vor Pledl in Führung, der aber seine Chance sah und alle Register zog. Was folgte war eine Demonstration, die einer Demütigung gleichkam. Obwohl der Sieg auf dem Spiel stand, fuhr Manfred Pledl Runde um Runde eine Bestzeit nach der anderen und war damit am Ende ein beeindruckender Sieger mit rund 4 Sekunden Vorsprung und hatte dazu noch die schnellsten Runde. Chapeau! Dahinter belegten Kurt Mittermeier und Gerhard Mayr die Plätze zwei und drei.

       
Bange und dramatische Sekunden in Bildern festgehalten. Nachdem das fleischgewordene Hindernis Michael Drofenik, auch der „Rennknilch mit der kurzen Lunte“ genannt, zum wiederholten Male den Champion Kurt Mittermeier auf schäbigste Art während des Trainings beleidigte, kam es zum unausweichlichen Handgemenge. Doch selbst die rüdeste und unwürdigste Zurechtweisung konnte Michael Drofenik nichts anhaben, im Gegenteil, er hatte wohl sein Ziel erreicht ...


   
Werner Mayer kommentierte diesen Vorfall nicht.     Fast schon Nebensache, der Sieg von Manfred.






Hier erstmals im Bild: Schlafmütze Franz Angerer.

         Der Tournee-Halbzeitstand nach sechs Rennen sieht nunmehr wie folgt aus: In Führung Gerhard Mayr mit 128 Punkten vor Kurt Mittermeier, 114 Punkte und auf Platz drei Robert Otto mit 92 Punkten. Weiter geht es mit den Rennen sieben, acht und neun am Kobalugnia-Ring am 5. Jänner.

         Der Rennabend wurde noch bei ein paar Bierchen analysiert, und es waren sich alle einig, dass es eine angenehme und unterhaltsame Zusammenkunft gewesen ist. Und da alle Beteiligten Freude an der Sache hatten, die Chemie untereinander stimmte, hatte dieser Renntag, trotz geringer Teilnehmerzahl, allemal einiges an Gewicht und Bedeutung ...


Directly aus dem Pressecenter
Mordon Gurray

NS: Verfasst in musikalischer Begleitung von Curtis Mayfield und einem süffigen San Zenone Bianco aus der Region Venedig.



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Das siebente Rennen.

Beitrag  Meatman am Do Jan 07, 2016 12:28 am



Der dritte Renntag: die Rennen sieben, acht und neun am Kobalugnia-Ring. Diesmal konnten sich wieder 15 Fahrer motivieren und gaben sich ein Stelldichein. Auf das Neue galt es also Lorbeer und Anerkennung einzufahren, und das soviel als möglich.
         Helmut Kober schaffte dafür beste Voraussetzungen in dem er ein gutbürgerliches Catering anbot, das Fahrerlager beheizte und ... erstmals in dieser Tournee, eine von Anfang bis Ende perfekt funktionierende Zeitnehmung vorzuweisen hatte. In der Vergangenheit selbst schon betroffen, hatte der Technikteufel an diesem Tag ein Einsehen mit Helmut und verschonte somit auch das anwesende Fahrervolk vor bangen Momenten.



15 Fahrer haben sich vor dem Start am altehrwürdigen Kobalugnia-Ring für ein Foto versammelt.
Robert Otto, hier hinter der Kamera, denken wir uns ganz einfach hinzu ...




Das erste Rennen an diesem Tag, das siebente der laufenden Tournee, wurde mit den Carrera
Maseratis (aus der mittlerweilen legendären FIA-GT Rennserie von 2007) ausgetragen.



         Zum ersten Rennen kamen die Maseratis MC12, bekannt vom missglückten Tourneestart am ThoNo-Motodrom, an den Start. Die Vita der Fahrzeuge wurde in der Zwischenzeit hinlänglich beschrieben so, dass hier eine weitere Ausführung entfällt. Der mit Motorschaden „abgerauchte“ Mittermeier-Maserati kam mit einem Austauschmotor wieder an den Start, und auch das desolate T-Car von Robert Otto erfuhr eine neuerliche Grundüberholung. Derartig vorbereitet sollte es dieses Mal zu keinen Überraschungen oder Defekten kommen. Die Wagen wurden noch der Leistung nach entsprechend sortiert und der jeweiligen passenden Spur zugeordnet. Der Mittermeier-Maserati mit Austauschmotor erwies sich als der langsamste, aber nicht der Motor war diesmal das Problem sondern mangelnde Traktion.



Gedränge im Fahrerlager. Und bei so manchem meinte man Ratlosigkeit im Gesicht zu erkennen,
oder war es doch nur wieder ein Polster ...?




Fahrer und "Zaungäste" voll fokussiert auf das Renngeschehen.


         Im Rennen zeigte dann der Mayr-Maserati die beste Performance, ganz im Gegenteil zum verunglückten Auftakt im Dezember, wo auch dieser Wagen, aufgrund fehlender Traktion, völlig „chancenlos hinterherfuhr“. Die Fahrzeuge lieferten am Kobalugnia-Ring also annähernd gleiche Rundenzeiten, demnach konnten spannende Head to Head Duelle erwartet werden. Und in der Tat, die Favoriten hatten alle eine offensichtliche Freude mit den Autos, fuhren fehlerfrei, ein knappes Ergebnis war zu Erwarten. Nur Kurt Mittermeier hatte ab Lauf zwei keine Chancen mehr, Gerhard Mayr hatte ihm eine „verpasst“ und in das Aus befördert. Ein kurzes „sorry“, und die Sache war danach erledigt, Rennunfälle passieren nun mal.
         Die Plätze wurden nach Rennende daher wie folgt angezeigt: 1. Gerhard Mayr, 2. Günter Mayr und als 3. ein wieder erstarkter Alfred Zarfl der auch mit 6,591 die schnellste Runde im Rennen fuhr. Am vierten Platz fand sich Erik Schönberger mit einem (eigentlich) fehlerfreiem Rennen wieder. Mit 3 Sekunden Rückstand auf den Sieger kam man aber nicht umhin sich zu fragen, ob Erik schon alles zeigte, oder ob er doch noch etwas im Talon hatte um gegen die scheinbar übermächtige Mayrische Brotherhood of Speed punkten zu können.
Das nächste Rennen würde es zeigen.


       
An diesem Tage Veranstalter, Fahrer und                 Alfred Zarfl erfreut über den 3. Platz und                Ein weiterer Sieg in der laufenden Tournee für
Chef de Cuisine in einer Person: Helmut Kober.        die schnellste Runde im Rennen.
                           Gerhard Mayr. Congratulations.







Zuletzt von Meatman am Fr Jan 15, 2016 2:09 am bearbeitet; insgesamt 20-mal bearbeitet
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Das achte Rennen.

Beitrag  Meatman am Do Jan 07, 2016 1:21 am



Die Panoz-Fossile. Achtes Rennen der Tournee, zweites an diesem Tage. Zum Einsatz kamen vier Relikte aus grauer Slot-Vergangenheit. Seinerzeit, mit wenig Fachwissen aufbereitet, waren diese Wagen nie jemandes Freund und so hatten sie in Folge auch keine weitere Aufmerksamkeit genossen und verschwanden für viele Jahre im „Lager“.
         Vor kurzem wieder entdeckt, und in der verklärten Erinnerung an den berüchtigten Langwied-Ring nun als „Überbleibsel“ in höhere Sphären gehoben, wurde beschlossen die Fahrzeuge zu revitalisieren. Robert Otto, schon damals mit seinem Latein am Ende, übergab diesen Job an Kurt Mittermeier. So gut es ging wurde Präzision in das Fahrwerk gebracht, die „Trimmung“ stark verändert, kaputte Teile repariert bzw. getauscht und das übliche Service durchgezogen. Die „grottige“ Übersetzung von 20:44 wurde aber beibehalten, und dies hieß weiterhin ohne Bremse zu fahren. Als kleines Detail am Rande, heute übliche Übersetzungen sind in dem Bereich von 14:50 angesiedelt, und die bremsen auch. Abgesehen von No Breaks konnte man aber jetzt einigermaßen vernünftig damit fahren, im Gegensatz zum vorherigen Zustand, wo die Panoze jederzeit den Slot verließen und sich mit herrlich anzusehenden Pirouetten auf das Dach legten.



Die "Panöze" von Robert Otto am Start zum achten Rennen. Den Fahrzeugen wurden
"halbwegs gute Manieren" beigebracht, so dass diese, trotz der langen Übersetzung im Rennen
vernünftig zu Fahren waren.


   

       


         Die Wagen waren also bereit für ihre erstes Rennen nach vielen Jahren. Abgesehen davon, dass einige Karosserieschrauben sich lösten, konnten keine weiteren Schwierigkeiten ausgemacht werden, bis ... ja bis auf die fehlende Bremse. Bemerkenswert auch die „Glas ist halb voll“ Einstellung von Robert Otto, er hatte vollstes Vertrauen in seine Wagen und brachte daher auch kein T-Car zum Rennen.
         So anders diese Wagen zu fahren waren, es waren doch wieder die selben Fahrer welche die Nase vorn hatten. Die Gebrüder Mayr belegten wieder Platz 1 und 2, nur 0,5 Sekunden voneinander getrennt. In diesem Rennen gab es allerdings auch einige unglückliche Vorfälle, so war z.B. Alfred Zarfl auf Siegkurs, wurde aber von Erik Schönberger von der Bahn befördert. Kurt Mittermeier wiederum verschaffte Erik Schönberger eine kurze Auszeit indem er ihm das Auto auf die vermeintlich "richtige" Spur stellte. Und Kurt Mittermeier wiederum wurde eine „halbe Ewigkeit“ zuteil als es Rainer Hingsamer nicht gelang das Fahrzeug wieder in den Slot zu stellen. Tja, solche Szenen wird es wohl immer wieder geben ...
         Erik schaffte diesmal den dritten Platz mit 3,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger vor einem beachtlichen Michael Drofenik auf Platz vier. Der mögliche Sieger Alfred Zarfl fand sich hingegen nur auf Platz 11 wieder, er hatte aber als Trost mit 6,944 Sekunden wieder die schnellste Rennrunde eingefahren. Das anschließende „Wortgemetzel“ zwischen Alfred und Erik brachte kurzfristig etwas dicke Luft, aber zehn Minuten später kehrte Alfred zu seiner mentalen Stärke zurück und Erik sah wohl ein, dass Alfred recht hatte. Die dunklen Wolken hatten sich rasch wieder verzogen.
        Es wurden aber auch vereinzelt kritische Stimmen über die Auswahl der Panoz und deren Legitimität für ein Rennevent vernommen. Auch hier wurde es kurz etwas "bissiger", als Robert Otto folgendes zu diesem Thema einzubringen hatte: „ ... offensichtlich haben hier einige noch immer nicht das Wesen der Vier-Chancen-Tournee kapiert !“ Nach dieser „Wortspende“ des Präsidenten waren alle wieder lieb, brav und artig sodass man auch das letzte Rennen dieses Abends in Angriff nehmen konnte.


   
Alfred mit stark säuerlicher Miene wegen                 Erik, nun ebenfalls "stark übersäuert", nach  
Erik's "unglücklicher Attake".                                  Alfred's wortgewaltigem Statement bezüglich des
                                                                           Racing Accident.







Zuletzt von Meatman am Fr Jan 15, 2016 2:08 am bearbeitet; insgesamt 20-mal bearbeitet
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Das neunte Rennen.

Beitrag  Meatman am Do Jan 07, 2016 2:41 am



Das letzte Rennen des Tages. Wieder sollten 124 Fahrzeuge an den Start rollen, und wieder sollte es etwas aus dem Oldtimerbereich sein.
         Vintage pur war angesagt, das hieß in diesem Fall Racegold-Chassis mit WhitePoint-Karosserien, Fahrzeuge die heute nicht mehr anzutreffen sind im Metallchassis-Einerlei. Schade, denn wie sich im Fahrbetrieb zeigte gehört dieses Fahrzeugkonzept eigentlich nicht zum „alten Zeug“. Der Eigner Manfred Pledl verordnete ihnen ein großes Service, die alten GP Speedtires Gummi-Pneus hatten auch noch ausreichend „Haftung“, und so stand einem vielversprechendem Renneinsatz nichts mehr im Wege.



Oldtimer-Racing pur. Racegold Fahrwerke mit WhitePoint Pet-Karossen.
Seit vielen Jahren im Besitz von Manfred Pledl und nur für dieses Rennen aus der Garage geholt und reaktiviert,
sind diese immer noch ansprechend zu fahren und bringen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten des
Slot-Rennsports zurück.



         Leichtfüßig und behände, mit einem herrlichem Sound, konnten die Oldies um den Kurs gezirkelt werden und erreichten dabei Zeiten die nur unwesentlich langsamer waren als die der zuvor gefahrenen Klassen. Im Vergleich die Bestzeiten: 1:32 Maserati 6,591 sec, 1:24 Panoz 6,944 und die 1:24 Racegold/Whitepoint mit 7,463 sec. Gewonnen bzw. verloren wurde das Rennen auf Spur 2 mit dem „Entenbürzel“ Porsche 911. Dieser war der kapriziöseste aber auch schnellste Wagen im Feld, ihn galt es fehlerfrei und so schnell als möglich über die Distanz zu jagen. Und dies gelang nur einem wirklich, Alfred Zarfl erzielte mit 1:38,78 die schnellste Gesamtzeit, gefolgt von Michael Drofenik mit 1:39,90, alle anderen blieben über 1:40.
         Obwohl auf Spur 1 mit 1:42,26 eine Fabelzeit gefahren „versemmelte“ Erik Schönberger mit dem Porsche auf Spur 2 sein Rennen und wurde so nur sechster. Derartig konsterniert über sein eigenes Unvermögen „prügelte“ er den Porsche jedoch noch zur schnellsten Rennrunde mit 7,463 Sekunden. Congrats Erik, zwei Extrapunkte für Dich, das ist Schadensbegrenzung.



   
Das bisher knappste Ergebnis der diesjährigen Tournee. Nur 0,7 Sekunden zwischen dem
Erstplatzierten Alfred Zarfl und dem dritten Kurt Mittermeier. Gerhard Mayr hatte gar nur
0,1 Sekunden Rückstand auf Sieger Zarfl.



         Der Rest des Rennens verlief ohne größere Vorkommnisse und so hieß es am Ende Sieg für Alfred Zarfl vor Gerhard Mayr. Der Tournee-Dominator war hiermit zum ersten Mal an diesem Tag geschlagen, zwar denkbar knapp mit nur 0,14 Sekunden, aber immerhin. Dritter, mit 0,69 Sekunden Rückstand auf den Sieger wurde Kurt Mittermeier, der damit sein bestes Ergebnis an diesem Tag einfuhr. Vierter, wie im Rennen zuvor, wurde Michael Drofenik der offensichtlich mit dem Kobalugnia-Ring eine heimliche Liebesbeziehung führt.
         Unverständlicherweise lieferte gerade Vintage-Liebhaber Robert Otto mit dem letzten Platz den „Rohrkrepierer“ des Tages. Aber auch andere Topp-Fahrer wie Martin Habermann, Richard Deisl und der Fahrzeughalter Manfred Pledl hatten Probleme mit dieser Fahrzeugklasse und belegten nur die hinteren Plätze.



   
Beschwörende und salbende Hände in Richtung        Rainer Hingsamer mit seinem besten Ergebnis,
Fahrzeuge, es half alles nichts, vierzehnter und        einem, eher bescheidenem, achten Platz.
letzter Platz für Robert Otto im Abschlußrennen.



Auch bei ihm lief es nicht nach Wunsch. Ein dritter
Platz als bestes Ergebnis lässt bei Kurt Mittermeier
nicht an alte Zeiten erinnern.



Dieses Bild zeigt die ganze Härte und Tragik des Rennsports. Einer der profiliertesten Rennfahrer  
der Gegenwart, Martin Habermann, völlig ausgebrannt und desillusioniert nach den drei Rennen  
des dritten Tournee-Tages. Alles gegeben und doch hat es nicht für einen der vorderen Plätze
gereicht.



Und da ist es wieder, das überlegene, breite Grinsen
des wohl besten Racers derzeit, Gerhard Mayr.



         Die Tournee-Zwischenwertung nach dem dritten Renntag lautet wie folgt: 1. Gerhard Mayr mit 199 Pkt., 2. Kurt Mittermeier mit 159 Pkt. und den auf Platz 3 vorgerückten Michael Drofenik mit 129 Punkten.

         Der vierte Renntag und somit das Finale der Tournee geht am 9. Jänner am Karing Neu über die Bühne. Der Tourneesieger scheint jetzt schon fest zu stehen. Da jedoch die drei schlechtesten Ergebnisse gestrichen werden, wird es auf den nachfolgenden Plätzen mit Sicherheit noch zu Verschiebungen kommen. Drei spannende Rennen sind vorprogrammiert ...


Directly aus dem Pressecenter
Mordon Gurray

(mit Al Green und Filterkaffee ...)




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Das zehnte Rennen.

Beitrag  Meatman am Mi Jan 13, 2016 12:49 am



Der vierte Renntag, die Rennen zehn, elf und zwölf, das alles entscheidende Finale am KaRing Neu in Koppl.
         Vorerst gar nicht eingeplant für diese Tournee, ergab sich die Möglichkeit für diese Rennstrecke durch den Abbruch am 21. Dezember 2015 am ThoNoMotodrom, und dem mangelnden Interesse der Bahnbetreiber, an einer Neuaustragung. Das Problem sollte aber weiter keines sein, den Vinzenz Forsthuber mit seinem KaRing Neu erklärte sich sofort bereit, diesen Ausfall zu kompensieren und so konnte er mit dem 9. Jänner den Tournee-Finaltag für sich buchen. Die Rennstrecke in Koppl hat im Salzburger Raum eine lange Tradition, wurde aber vor ca. einem Jahr gründlich umgebaut und bekam damit ein vollkommen neues Streckenlayout. Logischerweise ist es auch weiterhin eine in klassischer Manier gefertigte Holzbahn, und das macht diesen Raceway auch ziemlich einzigartig im Salzburger Umland, wo ja bekanntlich die Plastikschiene dominiert.
         Da im abgelaufenen Jahr auf der Bahn schon Rennserien bzw. Trainings stattfanden, war davon auszugehen, dass die Funktionalität aller Komponenten ausreichend getestet und somit betriebsbereit waren. Erwähnt werden sollte hier aber dennoch, dass es auch am KaRing Probleme mit dem Computer gegeben hat, sodass keine Detail-Ergebnisdaten von den Rennen vorliegen (das Diskettenlaufwerk und der Drucker verweigerten ihren Dienst).
         Die angereisten Fahrer hatten auch, bis auf wenige Ausnahmen, alle ausreichend Streckenkenntnisse, sodass der „Hausherr“ gefordert werden konnte. Da der Tourneesieger mit Gerhard Mayr schon feststand, er hätte an diesem Tage auch zu Hause bleiben können, versprachen aber die Kämpfe um die weiteren Platzierungen doch noch das eine oder andere spannende Rennen. Zuvor wurden ca. 2 Stunden zum Kennenlernen der Strecke bzw. für das WarmUp anberaumt. Ein kräftiges Forsthuber-Catering (bis hin zum Mohnstrudel mit Kaffee) begleitete den kompletten Renntag und so gestärkt konnten die Rennen in Angriff genommen werden ...
         Ach ja, und ein gewisser Herr Christian Lohinger stand plötzlich an der Rennstrecke und beteuerte nichts von der laufenden Tournee gewusst zu haben. Da aber ausreichend und langfristig beworben, und seit Wochen in aller Munde, eine eher fragwürdige Aussage. Wir vermuten daher eher eine Art von Winterschlaf, egal, die Freude über sein Erscheinen war jedenfalls groß, ist er doch seit den Anfängen der Tournee immer dabei gewesen. Thx Chris.



Drei Porsches gegen einen Ferrari. Das erste Rennen
des Tages wurde mit Fly Klassikern gefahren,
bereitgestellt von Gerhard.



Bereit für den Start: Erik, Christian, Richard und Vinzenz. Die Gestalt im Licht, oder besser,
die "Lichtgestalt" ist Gerhard Mayr.



Tja, und so sollten sich (in etwa) auch alle nachfolgendnen Rennen des Tages darstellen,
marginale Positionsverschiebungen sind natürlich möglich. Will heißen, die "Vorderen" sind immer
vorne, die "Mittleren" sind meist in der Mitte und die "Hinteren" sind immer die Letzten.
Oder mit Miss Sophie's Worten " ... the same procedure as every race."



         Das erste Rennen an diesem Tag wurde mit 1:32 Fly Classic-Fahrzeugen ausgetragen. Obwohl der Einsatz dieser Fahrzeugklasse im Vorfeld be- und abgesprochen, hatte der Besitzer Gerhard Mayr keine rechte Vorstellung davon, welchen Wagen er denn nun eigentlich in das Rennen schicken sollte, zu groß war die Auswahl, die sein Fuhrpark anzubieten hatte. Als Lösung wurde Bruder Günter beauftragt, die „Richtigen“ herauszutesten, was eine geraume Zeit in Anspruch nahm. Da es offensichtlich nicht so einfach war vier annähernd gleichwertige Fly-Klassiker auszufiltern, kamen als möglicher Ersatz die Slotit/Revell von Robert Otto auf die Piste. Diese Aktion beschleunigte die „Angelegenheit“ aber dann doch etwas und so konnten vier vermeintlich gleichwertige Fly an den Start gerollt werden.
         Mit einiger Verzögerung wurde das Rennen gestartet, und siehe da, einer von den vieren lief nicht auf allen Zylindern und war deutlich langsamer. Eben dieser Wagen hatte dann auch noch Probleme mit der Elektrik und musste in der Folge aus dem Rennen genommen werden. Das T-Car, deutlich schneller, benachteiligte aber alle Fahrer, die mit der ausgemusterten „Kraxe“ schon gefahren waren, sodass die Rennleitung beschloss, das Rennen abzubrechen und neu zu starten. Nach Neustart verlief das „Zehnte“ ohne weitere Pannen, ein souverän fahrender Günter Mayr holte sich den Sieg mit knappen 1,3 Sekunden vor Erik Schönberger. Dieser sagte unter Eid aus, dass er zuvor erst 7 (sieben) staubige Runden an irgendeinem Tag im vergangenen Jahr auf dieser Bahn gedreht hatte, also quasi keine Streckenkenntnisse mitbrachte. Das ist wohl eine Erwähnung wert, Erik ist damit definitiv ein Ausnahmetalent. Dritter, fast zeitgleich mit 1,6 Sekunden Rückstand, wurde der Hausherr Vinzenz Forsthuber. Der Tourneesieger Gerhard Mayr ging es ruhig an und wurde dahinter guter vierter. Die schnellste Runde im Rennen fuhr Vinzenz.


   
Christian Lohinger brach den Rekord von Franz Angerer. Während es Franz gelang fast einen ganzen Renntag
zu "verpennen", schaffte Christian weitaus mehr, denn er “verschlief” beinahe die ganze Tournee! Derart zerknittert
musste er sich zuallererst nach etwas Essbarem umsehen ...
Robert war darüber sichtlich erheitert (dann hatte er aber nicht mehr viel zu lachen (siehe Ergebnisse)).







Zuletzt von Meatman am Fr Jan 15, 2016 12:52 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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Das elfte Rennen.

Beitrag  Meatman am Mi Jan 13, 2016 12:56 am




Im WarmUp und im Rennen Nr. 2 eingesetzt:
Erik's Tamiya Porsche GT2 mit Heavy-Metal-Chassis.



Alfred, Günter, Gerhard und der eid- und schwurleistende Erik ...


         Das zweite Rennen diesen Tages wurde mit 1:24 Tamiya Porsche GT2 auf Metall-Chassis bestritten, die von Erik Schönberger gestellt wurden. Ursprünglich vorgesehen waren aber 1:32 von NSR, die jedoch kurzfristig vom Start zurückgezogen wurden, da urplötzlich die Vermutung kursierte, dass diese den zuvor gefahrenen Fly Classic in Optik und Leistung zu ähnlich wären. Dass mit Erik’s Porsche GT davor 2 Stunden im WarmUp kräftig trainiert wurde, störte zu diesem Zeitpunkt keinen mehr. Und auch, dass damit ein ehernes Grundgesetz der Tournee erstmals (an diesem Tag eigentlich zum zweiten Mal) gebrochen wurde. Egal, keiner monierte diesen Umstand, die mögliche Alternative Panoz wurde von einem bestimmten Fahrer (Name der Redaktion bekannt) laut und entrüstet vom Tisch gewischt, und so blieb es beim Start der Porsches.
         Im folgenden Rennen zeigte „Hausherr“ Vinzenz Forsthuber allen Mitstreitern, was mit dieser Art von Autos auf seiner Bahn möglich ist und deklassierte den Rest des Feldes. Mit über 9 Sekunden Vorsprung auf Erik Schönberger wurde Vinzenz als Sieger abgewunken, den dritten Platz belegte Günter vor seinem Bruder Gerhard Mayr als viertem. Alfred Zarfl, an diesem Tag etwas unter Wert geschlagen, fuhr aber immerhin die schnellste Runde im Rennen.




Leichte Verschiebung der Ränge, aber wie schon erwähnt ... die "Vorderen" sind eh immer vorne,
die "Mittleren" sind meist im Mittelfeld und die "Hinteren" sind sowieso immer die Letzten.


   
Bahneigentümer und fast ungeschlagener               Die "Sparring-Partner" Richard, Rainer und Kurt
Tagessieger Vinzenz Forsthuber.                            bemühen sich vergebens um einen "Lucky Punch".







Zuletzt von Meatman am Fr Jan 15, 2016 1:48 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Das zwölfte Rennen.

Beitrag  Meatman am Mi Jan 13, 2016 1:19 am




Vier alte Bekannte haben die Ehre des Finalrennens: 1:28er Kyosho Porsche 962 auf Eisen-Chassis.
Owner: Gerhard Mayr.



         Das Finale, Rennen Nummer zwölf. Gerhard Mayr brachte seine bekannten 1:28 Kysho Porsche 962 auf einem Metall-Chassis an den Start. Schon bei manch einer Tournee im Einsatz konnte man von diesen Fahrzeugen eine ansprechende Performance erwarten, mit toller Traktion und super Laufruhe (Sound) bereiteten sie auch den erwarteten Spaß. Derart gleichmäßig in der Leistung kostet bei diesen Fahrzeugen jedoch ein Abflug den möglichen Rennsieg, ein Aufholen bzw. „Zeitgutmachen“ ist danach schier unmöglich. Also hieß die Devise möglichst schnell und doch sicher unterwegs zu sein.
         Nach einer längeren Unterbrechung des Rennens, ein Wagen hatte einen Defekt und ein T-Car war nicht vorbereitet, konnte Vinzenz Forsthuber diese Devise am besten umsetzen und damit erneut triumphieren. Er siegte mit 2 Sekunden Vorsprung auf Günter Mayr. Dritter, und damit erstmalig an diesem Tag auf dem Podest, wurde Gerhard Mayr. Die schnellste Runde im Rennen wurde von Richard Deisl gefahren, zwei Zusatzpunkte wandern hiermit auf sein Konto.



Keine Pantomimenvorstellung, hier sind tatsächlich irgendwo vier Autos unterwegs die sich
heftig bekämpfen ...



Gerhard krönt seinen Gesamtsieg bei der Tournee mit einem weiteren Platz auf dem Treppchen.
Erik reicht Platz vier nicht. Um dritter in der Gesamtwertung werden zu können hätte er einen
weiteren zweiten Platz benötigt.


   
Michael Drofenik lacht wie immer sehr herzlich und ausdauernd über die dürftigen Leistungen seiner
"geprügelten" Kontrahenten Kurt und Rainer. Diese zeigen sich sehr taktvoll und "entfernen" ihm
daraufhin nur den einser und zweier links oben sowie den zweier rechts unten (imaginär).



So, und das war sie auch schon wieder, die Vier-Chancen-Tournee, die sechste.
         Eine detaillierte Endergebnis-Tabellenübersicht sowie weitere Informationen zur Tournee sind auf der Veranstalter-Website www.lwr.at abzurufen.

Das Ergebnis:
         Mit der rekordverdächtigen Gesamtpunkteanzahl von 199 (er verfehlt damit Günter’s "All Time High" Rekord aus der Saison 2009/10 nur um knappe 5 Punkte) ist diesmal Gerhard Mayr unangefochtener Tournee-Sieger.
Mit 183 Punkten und einer sehenswerten Demonstration seines Könnens am letzten Renntag, konnte Vorjahressieger Günter Mayr noch locker auf Platz 2 vorfahren.
Auf Platz 3 folgt Kurt Mittermeier mit 161 Punkten.

Das Resümee:
         Es hat sich gezeigt, dass es erforderlich ist alle 4 Renntage zu bestreiten um vorne „mitmischen“ zu können. Und um gaaaanz vorne „mitzuspielen“ ist es auch erforderlich, über das ganze Jahr hinweg intensiv und mit Begeisterung „am Ball zu bleiben“. Und wie meinte schon Hape Kerkeling auf seinem Jakobsweg sinnigerweise: " ... Streckenkenntnis ist alles."
Er meinte aber auch: " ... und das Lamm schrie ... HURZ !!!"

In diesem Sinne, auf ein Wiedersehen bei der nächsten Tournee 2016/17.


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Mordon Gurray

(mit Gil Scott-Heron und Früchtetee)





       

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