Rennberichte: Die 3. internat. Vier-Chancen-Tournee - von Rennen zu Rennen

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Rennberichte: Die 3. internat. Vier-Chancen-Tournee - von Rennen zu Rennen

Beitrag  P. Da Novy am Do Dez 29, 2011 12:23 am

Kobalugnia, Dienstag 27.12.2011

Ab geht die Post. Die 3. Internat. Vier-Chancen-Tournee ist „unterwegs“. Der Startschuß erfolgte, wie schon im Vorjahr in Kobalugnia. Heli Kober empfing die Starter der diesjährigen Tour mit Glühwein und Zimtstangen.

Zwanzig Slotcar-Piloten trafen nach und nach an der altbekannten Rennstrecke in Salzburg-Josefiau ein. „Und was für welche Piloten!“ Die Starterliste las sich wie das „Who is who“ der Salzburger Slotcar- Szene. Das Team der „Grenzländer“ war gleich mit vier Startern, Erik Schönberger, Zenz Forsthuber, Hans Steininger und Richard Deisl am Start. Aus Burgkirchen (Bruckwood) waren ebenfalls vier Piloten angereist: Klaus Peterwinkler, Heinz Flossmann, Arno Draxler und Andi Springmann. Auch der in Schönram beheimatete SCFS war mit vier seiner besten Piloten vertreten. Allen voran der Titelverteidiger und zweifache Sieger der Vier-Chancen-Tournee Günter Mayr und sein Bruder Gerhard, sowie Robert Otto und Gastgeber Heli Kober.



Darüber hinaus noch eine Reihe von „freien Radikalen“, wie Kurt Mittermeier, Thomas Düringer, Sigi Sporbert und Fritz Baier. Auch einige Rookies fanden den Weg nach Kobalugnia. Alles in allem ein Starterfeld dessen Piloten aus verschiedensten Slotcar-Gruppierungen, mit unterschiedlichsten Hobby-Schwerpnkten stammen. Gleichzeitig auch ein Starterfeld mit enorm vielen Spitzenpiloten, obwohl einige klingende Namen leider nicht dabei waren. Bei einer derartig starken Startergruppre ist eine Top 10 Plazierung ein echtes Gütezeichen.

Erster Punkt auf der Tagesordnung: Das "Qualy" zur Einteilung der Startgruppen.
Ein gelber Chevrolet Corvette im Maßstab 1:24 stand auf Spur 3 der Rennstrecke. Jeder der Fahrer hatte nun eine Minute Zeit um eine schnelle Zeit in die Plastikpiste „zu brennen“. Vierzig Minuten später ergab sich folgende Reihenfolge:



Kurt Mittermeier vor Heli Kober und Gerhard Mayr, die „üblichen Verdächtigen“ könnte man sagen. Der erste Renndurchgang wurde mit einer echten „Vintage-Klasse“ ausgetragen. Kurt Mittermeier hatte speziell für dieses Rennen die Fab-Four vorbereitet. Die Fab-Four das waren vier Fleischmann Lotus 40 die in stundenlanger Kleinarbeit in richtige Slotracer verwandelt wurden.




Während des Laufes wurde es immer auffälliger, daß das Fahrzeug auf der Spur vier verzögert startete. Nach wenigen weiteren Starts wurde von den Rennbahntechnikern ermittelt das ein Relais auf der Zeitnehmerplatine verzögert schaltete. Kurze Zeit später wurde fieberhaft auf dem Relais mit einem Schraubenzieher „getrommelt“ um seine Funktionsfähigkeit günstig zu beeinflussen. Aber alle Bemühungen waren umsonst, die Spur vier stand für die verbleibenden beiden Läufen nicht mehr zur Verfügung.




Ein „Drei-Spuren-Rennen“, das gab es in Kobalugnia bereits im Oktober 2010 beim Start des BMW M1 ProCarCup. Erinnerungen an dieses Rennen wurden wach. Aber wie damals konnte das Rennen dann auf drei Spuren pannenfrei abgewickelt werden. Die Auswertung des Laufes mit den „Fab Four“ wurde dann einwenig zur mathematischen Herausforderung, die von Robert Otto elegant gelöst wurde. So konnte dieser Lauf trotz aller Widrigkeiten doch noch gewertet werden.



Lauf zwei und drei waren dann dem großen, dem 1:24er Maßstab vorbehalten. Zunächst drei Carrera Ferrari P4 von Richard Deisl und dann drei NASCARs präsentiert von zwei Startern aus Bruckwood, Arno Draxler und Andi Springmann. In beiden Läufen wurde es so richtig kapp. Im zweiten Durchgang war Platz eins von Platz fünfzehn durch wenig mehr als neun Sekunden getrennt, die ersten vier Piloten sogar innerhalb von 0,8 Sekunden. Im dritten Lauf gelang es dann Kurt Mittermeier, dem Laufsieger, einen Vorsprung von 2,55 Sekunden auf den Zweitplazierten Günter Mayr herauszufahren. Der zweitplazierte Günter Mayr war vom vierzehnten nur durch 6,2 Sekunden getrennt. Wir dürfen uns schon freuen wie es den „Gladiatoren der Schlitzpiste“ am kommenden Freitag am neu eröffneten ThoNoMODROM ergehen wird. Die Strecke ist noch sehr unbekannt, es wird darauf ankommen wer sich mit der neuen Strecke am besten zurechtfindet.H.-P.Rueller

Die detaillierten Ergebnisse des ersten Laufes der 3. Vier-Chancen-Tournee werden von Robert Otto auf der LWR-Seite (www.lwr.at) eingestellt und sind dort einzusehen.

Zwischenstand der 3. Vier-Chancen-Tournee nach dem ersten Lauf: 1) Kurt Mittermeier; 2) Günter Mayr; 3) Robert Otto; 4) Gerhard Mayr; 5) Peter Novak
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Ergänzug zum ersten Lauf, Kobalugnia 27.12.2011

Beitrag  P. Da Novy am Fr Dez 30, 2011 1:20 am

Kurzer Nachtrag zum gestrigen Rennbericht. Da sind noch ein paar herrliche „Schnappschüsse“ aufgetaucht:


Konzentration führt zum Sieg, Kurt Mittermeier bei der Rennvorbereitung.


Einfach unglaublich, Fritz Baier, Günter Mayr, Robert Otto und Kurt Mittermeier (i. Uhrzeigersinn). Begeisterter Streckenposten, Klaus Peterwinkler.
bewacht von Thomas Koidl.

Heute Abend geht es im ThoNoMODROM weiter. Wir werden hier darüber berichten.H.-P. Rueller cheers
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ThoNoMODROM, Freitag 30.12.2011

Beitrag  P. Da Novy am So Jan 01, 2012 8:52 pm

Das erste Rennen am erst vor 3 Wochen eröffneten ThoNoMODROM ist geschlagen. Zwölf Slotracer ließen es sich nicht entgehen das erste „offizielle Rennen“ auf dieser kurvenreichen Strecke mitzugestallten. Im ersten Durchgang kam wiederum eine Vnitage-Klasse an den Start. Vier Carrera Universal Renner eröffneten das Renngeschehen dieses Abends.





Thomas Düringer, gemeinsam mit seinem Vater Norbert Gastgeber dieses Abends, zeigte von Anfang an das an diesem Abend mit Ihm zu rechen war und dominierte diesen ersten Renndurchgang klar. Ein zeitgemäßeres Fahrvergnügen bot dann der nächste Renndurchgang. Wieder im Maßstab 1:32, kamen vier Ferrari 575 ebenfalls von Carrera zum Einsatz.



Im dritten Durchgang „wurde es dann so richtig rustikal“. Eine aus 1:24er Dickie Fahrzeugen zusammengestellte Rennklasse bot zwei durchaus gut fahrbare Mercedes-Fahrzeuge und einen gelben Opel sowie einen Porsche in orange. Das Handling der beiden letztgenannten Slotcars kann als „spannend bis eigenwillig“ bezeichnet werden. Das erfreute nicht alle Teilnehmer, jedoch für jeden Starter waren die Hürden gleich hoch.



Am Montag den 2. Jänner geht es an den „Nockring“. Ebenfalls eine neue Rennstrecke im Terminkalender der Vier-Chancen-Tournee. Gastgeber Richard Deisl meint: „Eine tückische Strecke, berüchtigt für die vielen und schwierigen Kurven“. Happy New Slotcar-Year! H.-P.Rueller Very Happy
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„Neujahrsrennen“ Nockring, 2. Jänner 2012

Beitrag  P. Da Novy am Mi Jan 04, 2012 12:06 am

Ein regnerischer dunkler und unwirtlicher Jännerabend – kein Schnee. Oben im Dachgeschoß des Vereinshauses des USV Koppl treffen sich elf tapfere „Slotracer“ die den Naturgewalten vor der Haustür getrotzt haben um hier um Punkte für die 3. Vier-Chancen-Tournee „rittern“. Zum Teil haben sie eine lange Anreise in Kauf genommen. So waren wieder drei Fahrer aus Bruckwood mit dabei, Michi Huber und Sigi Sporbert kamen aus Traunstein und Erik Schönberger kam aus Köstendorf. Der SCFS war durch Robert Otto erstklassig vertreten.




Die bunt gemischte Fahrergemeinde erlebte dann einen unbeschwerten und kurzweiligen Abend mit spannenden Rennen und so mancher kurioser Rennsituation. In der „Höhle der Grenzländer“ waren Gastgeber Richard Deisl und Erik Schönberger die „Könige der Schlitzpiste“ und dominierten die Rennen. Trotzdem gelang Robert Otto mit den „gelben Amis“ ein Laufsieg.






Unvergessen der Moment als der Streckenposten Robert Otto gleich drei gelbe Slotcars nach einem Rennunfall in seinen Händen hielt und dann den Zuruf eines Piloten hörte der da lautete: „Den gelben auf die Spur eins.“ Durch derartige Zwischenfälle und durch die Abwesenheit mehrerer Spitzenfahrer, wurde das Zwischenergebnis ordentlich durcheinander gewirbelt. H.-P. Rueller
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Zwischenstand der 3. Internationalen Vier-Chancen-Tournee nach drei Rennen: 1) Robert Otto; 2) Günter Mayr; 3) Peter Novak; 4) Kurt Mittermeier; 5) Thomas Düringer

Die detaillierten Ergebnisse des dritten Laufes der 3. Vier-Chancen-Tournee werden von Robert Otto auf der LWR-Seite (www.lwr.at) eingestellt und sind dort einzusehen.
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Bruckwood, Samstag, 7. Jänner 2011

Beitrag  P. Da Novy am So Jan 15, 2012 12:26 am

Endstation! Das letzte Rennevent der 3. Vier-Chancen-Tournee fand im in der Nähe von Burghausen gelegenen Emmerting statt. Die Rennstrecke trägt den klingenden Namen „Bruckwood“. Fünfzehn Starter aus Bayern, Oberösterreich und Salzburg versammelten sich an dem knapp vierzig Meter lagen Rundkurs.




Favoriten an diesem Abend waren die ortsansässigen Slot-Racer, die ihrer Rolle durchaus gerecht wurden. Allen voran Heinz Flossmann und Klaus Peterwinkler. Heinz Flossmann gelang es zwei der drei Wertungsläufe für sich zu entscheiden und beim dritten Wertungslauf Platz zwei zu belegen. Das bedeutete den Tagessieg. Klaus Peterwinkler, einwenig vom Renngeschehen benachteiligt, hingegen belegte bei zwei Wertungsläufen den zweiten und beim dritten den ersten Platz, damit gelang ihm noch der Sprung auf Platz drei der Gesamtwertung der 3. internationalen Vier-Chancen-Tournee 2011/12.



Erik Schönberger und Kurt Mittermeier fuhren um den Gesamtsieg der Meisterschaft. Kurt Mittermeier war erst zum zweiten Mal in Bruckwood und war daher gegenüber Erik Schönberger ein wenig im Nachteil. Beide Fahrer erreichten Plazierungen im guten Mittelfeld. Erik Schönberger sogar im vorderen Mittelfeld, auch ein dritter Platz im zweiten Wertungslauf war mit dabei. In der Gesamtwertung erreichte er damit 149 Punkte und hatte damit nur mehr drei Punke Rückstand auf Kurt Mittermeier.



Kurt Mittermeier erlebte ebenfalls einen turbulenten Renntag mit einigen „unerfreulichen“ Rennzwischenfällen. In der Endabrechnung hatte er jedoch die Nase vorn und wurde damit zum Meister der 3. internationalen Vier-Chancen-Tournee 2011/12.



Die „Bruckwooder“ hatten einen tollen und entspannten Renntag ausgerichtet bei dem auch genügend Zeit für „Fachsimpelei“ und Smalltalk blieb. Ein langer und entspannter Slotracing Tag wie man sich das wünscht. H.-P.Rueller

Endergebnis der 3. Internationalen Vier-Chancen-Tournee: 1) Kurt Mittermeier 152P. 2) Erik Schönberger 149P. 3) Klaus Peterwinkler 141P. 4) Robert Otto 139P. 5) Günter Mayr 132P.
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